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Sternekoch Stefan Marquard besuchte unsere Schule!
20.11.2018

Sternekoch Stefan Marquard besuchte unsere Schule!

Die Schule konnte Sternekoch Stefan Marquard mit seinem Projekt „Sterneküche macht Schule“ für einen Besuch an der Schule gewinnen. Ziel dieses Projektes ist es, eine nachhaltige Optimierung der Qualität der Pausen- und Mittagsverpflegung in Schulen herzustellen. Stefan Marquard ist nicht nur Sternekoch, sondern auch TV-Star, Kochbuchautor und Trainer für Spitzenköche an seiner eigenen Kochakademie. „Ihm liege die Arbeit mit Kindern schon lange Zeit am Herzen“, erläuterte Stefan Marquard, der selbst 2-facher Vater ist, an diesem Tag in vielen Gesprächen. Der Aktionstag beinhaltete ein Training des Küchenteams der Schule, eine Analyse und Optimierung der Abläufe, der Arbeitsweisen und der eingesetzten Lebensmittel. Die Schüler und Schülerinnen des Wahlpflichtfaches Hauswirtschaft waren in den Aktionstag eingebunden und durften zusammen mit Stefan Marquard kochen. Natürlich war auch das gesamte Montessori-Kochteam mit Alexandra Spieker, Andrea Schenk und Jennifer Rose aktiv in den ganzen Tag eingebunden.

 

RadioWAF-Mittschnitt: Dienstag 16:15h
RadioWAF-Mittschnitt: Mittwoch 06:10h
RadioWAF-Mittschnitt: Mittwoch 06:30h
RadioWAF-Mittschnitt: Mittwoch 07:30h

 

Nachdem Schulleiter Ralf Friedrich morgens Stefan Marquard begrüßt und er ihn allen Schülern und Schülerinnen sowie dem Lehrerteam und dem Schulträger vorgestellt hatte, startete gegen 8.30 Uhr das erste Schülerteam mit der Kochaktion. Es wurden Wirsing, Lauch, Spitzkohl und Brokkoli als Vorbereitung für das Mittagessen geschnippelt. Ein anderer Teil von SchülerInnen bereitete Power-Smoothies und Obstspieße für die erste Pause vor. Die 11 Schüler und Schülerinnen waren mit Begeisterung dabei, hatten sie doch vorher Pausensnacks mit solchen Zutaten noch nie hergestellt. In der ersten Pause konnten dann alle Schüler und Schülerinnen den Smoothie aus Möhren, Orangen, Ingwer, Bananen, Äpfeln, Säften und Eis probieren und sich einen Obstspieß nehmen. Viele waren erstaunt, wie gut das Getränk schmeckte und auch die Obstspieße waren schnell aufgegessen.

 

Die zweite Gruppe von weiteren 12 SchülerInnen wurde dann mit den Snacks für die zweite Pause beauftragt: Einen Spieß mit Fleischkäse und sauren Gurken und einen weiteren mit Blumenkohl und Möhren. Dazu wurden zwei Dips gefertigt. Auch hier waren die Schüler und Schülerinnen mit Eifer dabei.

 

Um 11.00 Uhr trafen geladene Gäste in der Schule ein. Hierbei handelte es sich um Sponsoren der Schule wie die Firma Konrad Pumpe GmbH und die Firma WF Maschinenbau & Blechformtechnik GmbH & Co. KG sowie um Vertreter der Stadtverwaltung Sendenhorst, der Volksbank, der Sparkasse, der CDU, der SPD, der FDP sowie der Partei der Freien Wähler. Ebenso waren einige Lieferanten der Schule, die Klassenpflegschaftsvorsitzenden, der Schulbeirat sowie das Bücherei-Team eingeladen worden. Auch zwei Vertreter der Krankenkasse Knappschaft, die das Projekt finanzieren, konnte Schulleiter Ralf Friedrich begrüßen. Stefan Marquard erläuterte den Gästen seinen revolutionären Ansatz beim Kochen, der alle bisherigen Kochmythen auf den Kopf stelle. Zu Beginn werden alle Zutaten mit einer Mischung aus Salz und Zucker gewürzt, um sie sodann unter Luftfeuchtigkeit bei niedrigen Temperaturen von 50 bzw. 70 Grad - je nachdem, um welche Zutat es sich handle - zu garen, was auch in einem normalen Backofen gehe, wenn man ein Blech mit Wasser mit einschiebe. Dadurch werden die Zutaten geschützt und es entsteht kein Gewichts- und Wasserverlust. Stefan Marquard verschwand nach wenigen Minuten wieder zurück in die Küche, aber die Gäste durften sich von dem Ergebnis der Kochkünste dann überzeugen, probierten Smoothies sowie Fleisch- und Gemüsespieße und genossen dazu die Dips, deren Zubereitung ihnen von den SchülerInnen erläutert wurde. Übereinstimmend war man erstaunt, wie geschmackvoll alles war. Herr Bröcker, als Vertreter des Schulträgers, erinnerte währenddessen an die erste Zeit des Schullebens. „Es war von Anfang an klar, dass frisch gekocht und gemeinsam gegessen werden würde“, erläuterte er den Gästen. „Wer ganztätig eine Schule besucht, benötigt ein schmackhaftes und nahrhaftes Mittagessen. Neben dem gesundheitlichen Aspekt ist auch der soziale Aspekt des Miteinanders beim Essen ein wichtiger Baustein an unserer Schule.“

 

Um 12.00 Uhr gab es dann für die Gäste, die SchülerInnen sowie das Lehrerteam ein umfangreiches Mittagessen. So konnte man bspw. zwischen Nudeln und Kartoffeln, zwischen püriertem Wirsing, geschmortem Spitzkohl, gegartem Brokkoli und Kabeljau sowie Tintenfisch jeweils mit einer Panade belegt wählen. Für das Dessert waren von den SchülerInnen Äpfel und Birnen gerieben, mit Mangopürree vermischt und mit einem Klecks Joghurt dekorativ verfeinert worden. An allen Tischen war Begeisterung über die schmackhaften Gerichte zu hören und ein Austausch über die neue Art des Kochens zu vernehmen.

 

Nach dem Mittagessen gab Stefan Marquard Autogramme und eine Vielzahl von Schüler und Schülerinnen war glücklich, ein solches zu ergattern. Auch Fotos konnten mit Stefan Marquard gemacht werden.

 

Ab 14.00 Uhr führte Stefan Marquard seine Kochkünste dann in einer 2-stündigen Kochschule für alle Interessierten vor. Neben der Kochmannschaft der Schule, nahmen der Schulleiter, Vertreter des Schulträgers, Lieferanten, Lehrer, die Sekretärinnen, Eltern und SchülerInnen teil. Stefan Marquardt kochte vor den Augen der Zuschauer eine Vielzahl von Gerichten, die allesamt direkt in kleinen Portionen probiert werden durften. So wurden u.a. Geschnetzeltes, Kohlrabi-Gemüse, Nudeln mit Lachs, gebratener Blumenkohl und vieles mehr getestet. Bei jeder Essensrunde schwärmten die Teilnehmer und waren voller Erstaunen über das Ergebnis der andersartigen Kochkunst. Unermüdlich erläuterte Stefan Marquard, dass durch den Garprozess, der von ihm als Aktivierungsprozess bezeichnet wurde, alle Geschmacksstoffe erhalten bleiben, die der Grund für den tollen Geschmack seien. Er rate zu frischen Kräutern und frisch gemahlenen Gewürzen, die ebenfalls ganz anders schmecken würden als getrocknete Zutaten. Mit vollen Bäuchen und vielen Tipps auch für das Kochen im privaten Haushalt verabschiedeten sich die Teilnehmer von Stefan Marquardt und seinem Team.

 

Stefan Marquard und auch die Schule betonten, dass es bei dem Projekt vor allem um die Nachhaltigkeit gehe. Es solle eine dauerhafte Verbesserung bei den Mahlzeiten gewährleistet werden und nicht nur an diesem Aktionstag. Ralf Friedrich erläuterte dazu am Ende des Tages: „Die bisherigen Mahlzeiten waren schon gut. Durch die heutige Aktion wollten wir sie aber noch optimieren, was durch die vielen interessanten Tipps und Hinweise meiner Ansicht nach machbar wird. Mir hat der Tag auch gezeigt, dass man die Schüler und Schülerinnen zukünftig noch mehr einbinden sollte, weil sie heute große Begeisterung fürs Kochen und neue Rezepte gezeigt haben.“

 

Das Team von Stefan Marquard präsentierte der Schule die Arbeitsergebnisse in schriftlicher Form, so dass eine Grundlage für eine nachhaltige Umsetzung geschaffen wurde. Diese Ergebnisse wurden in einer Abschlussbesprechung auch mündlich erläutert. Dabei bekam die Schule auch Tipps zur Verbesserung der Küchenausstattung für den schon begonnenen Erweiterungsbau der Küche.

 

Für die Schule wurde außerdem ein Zugang zu einem ganzjährigen eigenen Forum von Stefan Marquard eingerichtet, in dem die Köche der Schule sich in den Austausch mit anderen Köchen und dem Team von Stefan Marquard begeben könnten. Dort seien auch Temperaturtabellen und Aktivierungstabellen hinterlegt, in denen man die Informationen vom heutigen Tage nachlesen könne. Auch sei dort ein Rechner zu finden, mit denen man andere Mengen an Zutaten schnell und einfach umrechnen könne.

 

Zum grundsätzlichen Konzept des Aktionstages gehöre eine Nachschulung in sechs Monaten, die erneut in der Schule stattfinden könnte. Alternativ könnte die Kochmannschaft der Schule aber auch an einem Training in der Kochakademie von Stefan Marquard teilnehmen.

 

Die Schule zeigte sich am Ende des Tages sehr zufrieden mit dem Verlauf dieses Aktionstages. „Es war ein erfolgreicher Tag und wir werden von dem Besuch des Kochteams meines Erachtens dauerhaft profitieren“, zog Schulleiter Ralf Friedrich sein Resümee.

 

Die Finanzierung dieses Aktionstages durch die Krankenkasse Knappschaft basiert auf dem Gesetz zur Stärkung der Gesundheitsförderung und Prävention - kurz Präventionsgesetz. Das Präventionsgesetz beinhaltet eine Ausweitung der Leistungsausgaben für Prävention in Lebenswelten. Die Krankenkasse Knappschaft sieht in dem gemeinsamen Projekt mit Stefan Marquard eine große Chance, Einfluss auf das Ernährungsverhalten von Kindern und Jugendlichen zu nehmen und damit einen wesentlichen Beitrag zur Prävention ernährungsmitbedingter Krankheiten leisten zu können. Dass die Montessori Gesamtschule eine der 20 ausgewählten Schulen ist, die an der Aktion „Sterneküche macht Schule“ in diesem Kalenderjahr teilnehmen durfte, liegt zum einen am direkten Kontakt zwischen Stefan Marquard und dem Schulleiter, aber vor allem an den tollen Rahmenbedingungen an der Schule, die das professionelle Team nach der Veranstaltung nochmals hervorhob: denn die Möglichkeit in einer gut ausgestatteten Küche täglich in einem fest eingestellten Kochteam Essen für alle Schülerinnen und Schüler zu kochen, gibt es sehr selten und dieser Rahmen sichert auch, dass die neuen Impulse sicher einen Einfluss auf das weitere Geschehen in der Küche haben werden.

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