Informationsabend an der Montessori Gesamtschule in Sendenhorst für das Schuljahr 2020/2021
14.12.2019

Informationsabend an der Montessori Gesamtschule in Sendenhorst für das Schuljahr 2020/2021

Sendenhorst Schulleiter Ralf Friedrich begrüßte am Mittwochabend, den 04.12.2019, ca. 70 interessierte Elternteile, die sich für die anstehende Entscheidung über den Schulwechsel in 2020 über das Schulleben an der Montessori Gesamtschule informieren wollten. Nach einem kurzen Filminput, der das Arbeiten in Lernbüros exemplarisch an der evangelischen Schule Berlin-Mitte aufzeigte/erläuterte und durch die dort ehemalige Schulleiterin Frau Rasfeldbegründet wurde, die im Februar 2020 für zwei Tage die Montessori Gesamtschule besuchen wird, um hier für die weitere Schulentwicklung Impulse zu geben, entwickelte sich eine lebhafte Diskussion, die dann zum eigentlichen Vortrag des Abends überleitete. Hier berichtete Herr Friedrich zunächst, dass die aktuelle Schülerzahl 193 betrage und es bis zum Vollausbau der Schule maximal 250 Schüler geben werde. Herr Friedrich stellte das pädagogische Konzept der Montessori Gesamtschule vor und erläuterte Unterschiede zur Regelschule. Die Schüler/innen würden in den Klassen 5 - 7 jahrgangsübergreifend arbeiten, so dass es aktuell drei Klassen mit Kindern aus allen drei Jahrgängen gebe. Perspektivisch sei angedacht, dass hier vier Klassen entstehen und so die Klassengröße weiter reduziert werden könne. Ab Jahrgang 8 werden die Klassen noch einzeln unterrichtet, was sich aber für die neuen Schüler ab dem Schuljahr 2020/2021 ändern soll, da der jahrgangsübergreifende Unterricht dann auch in den späteren Klassen stattfinden werde. Diese Unterrichtsform bringe den Vorteil, jeden Schüler und jede Schülerin mit den individuellen Fähigkeiten fördern zu können. Die Leistungen der Schüler werdenneben Zeugnisnoten, die die Schule seit dem Schuljahr 2019/2020 vergeben muss,in ausführlichen und aussagekräftigen Lernberichten bzw. Kompetenznachweisen festgehalten.

Der Schulalltag bestehe aus Freiarbeitsstunden in Lernbüros, Projektarbeit und regulärem Unterricht. Die Erfahrung aus den Lernbüros nach dem Montessori-Konzept zeige, dass Schüler/innen durch das eigenständige, aber durch Lehrkräfte betreute Lernen Sachverhalte intensiv und langfristig aufnehmen, weil sie konzentriert und im eigenen Tempo arbeiten könnten. In diesem Zusammenhang erläuterte der Schulleiter, dass die Vermittlung der Lerninhalte auf Basis der von der Landesregierung vorgeschriebenen Lehrplänen erfolgen würden. Es seien also die gleichen wie an der Regelschule, nur in der Art der Vermittlung unterscheide sich die Montessori-Schule von der Regelschule.

Es sei möglich, sein Abitur an der Montessori-Gesamtschule zu machen. Als zweite Fremdsprache werde in den Unterstufen Spanisch und ab der Oberstufe zusätzlich Latein angeboten. Es sei eine Schule der Vielfalt, in der sehr unterschiedliche Menschen gemeinsam lernen und leben würden. Herr Friedrich hob hervor, dass der gegenseitige Respekt im Umgang miteinander und die Wertschätzung des Einzelnen der Schule sehr wichtig sei. Die Schule hätte in 2019 den Preis „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ erlangt, worauf auch größten Wert gelegt werde. Die von Schülerinnen und Schülern geleitete SoR-AG prägt auch jetzt noch immer das Bild und den Alltag der Schule.

 

Als Kooperationsschule mit der DAK nimmt die Schule am Programm „Fit for Future“ teil, indem es um Kooperationen und Stressreduzierung auf allen Ebenen und für alle am Schulleben Beteiligten geht. Dies sei auch ein Baustein im reichen Präventionsangebot der Schule, die v.a. im Bereich Mobbing mit dem „No-Blame-Approach“ gute Erfahrung sammeln konnte.

Die Schule wünsche sich darüber hinaus die Unterstützung der Eltern in sogenannten Eltern-AGs, zu denen die Eltern an diesem Abend einen Flyer erhielten. Durch die Zusammenarbeit der Schule, der Schüler und Schülerinnen, der Eltern, dem Trägerverein und den Kooperationspartnernwerden das Gemeinschaftsgefühl und das Schulkonzept gestärkt. Mit diesem Hinweis und vielen weiteren Informationen wurden die Eltern an diesem Abend dann von Herrn Friedrich verabschiedet.

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