Ein wichtiger Schritt!

Die Verantwortlichen Martina Lackmann (Förderverein), Gerhard Bröcker, Ralf Schiwy und Michael Kintrup (alle Trägerverein), sowie Schulleiterin Bettina Beimdiek (v.li.) sehen der neuen Schulform mit Freude entgegen. Foto: Anke Weiland

Die heutige Montessori-Sekundarschule wird zum kommenden Sommer eine Gesamtschule mit Abiturabschluss. Das plant der Trägerverein, der in guten Gesprächen mit der Bezirksregierung ist.

Von Anke Weiland

Aus der Montessori-Sekundarschule wird die „Montessori-Gesamtschule Sendenhorst“. Vorbehaltlich der endgültigen Genehmigung der dafür zuständigen Bezirksregierung in Münster wird der Schulformwechsel bereits zum Schuljahr 2017/18 durchgeführt.

Eine Gesamtschule war die ursprüngliche Idee hinter der Schulgründung im Jahr 2013, von der der Trägerverein jedoch damals aufgrund der äußeren Rahmenbedingungen zunächst Abstand genommen hatte. Doch nun habe sich in Gesprächen mit der Bezirksregierung als Schulaufsichts- und Genehmigungsbehörde die Möglichkeit aufgezeigt, diese Idee doch noch umzusetzen und einen Schulformwechsel zeitnah zu beantragen.

"Das sind tiefgreifende Veränderungen"

Das berichteten Michael Kintrup, Gerhard Bröcker und Ralf Schiwy vom geschäftsführenden Vorstand des Trägervereins der Schule am Samstagmorgen, kurz bevor sich am „Tag der offenen Tür“ zahlreiche Eltern und Kinder über die Schule am Teigelkamp informierten. „Das sind tiefgreifende Veränderungen“, die noch viel Arbeit erforderten, meinte Michael Kintrup.

Denn diese Entwicklung sei erst vor knapp zwei Wochen absehbar gewesen, und der Schulformwechsel müsse bis zum 15. Januar beantragt werden. „Die konstituierenden Merkmale ‚Montessori-Schule‘, ‚inklusive Schule‘ und ‚Schule für alle Kinder‘ ändern sich nicht“, betonte der erste Vorsitzende des Trägervereins. „Auch die vertrauten Lehrkräfte bleiben.“

"Große Attraktivitätssteigerung für die Schullandschaft in Sendenhorst"

Darüber hinaus werde es für alle jetzigen und künftigen Schüler die Möglichkeit geben, die gymnasiale Oberstufe mit der allgemeinen Hochschulreife, dem Abitur, abzuschließen. „Das ist eine große Attraktivitätssteigerung für die Schullandschaft in Sendenhorst“, war sich der Vorstand sicher.

Wobei die Beantragung der Schulform mit der zwingenden Auflage der Einzügigkeit erfolgen soll, eine Erweiterung sei immer möglich, so Kintrup. Die Oberstufe gehe, wie bei allen Gesamtschulen, über drei Jahre (G9). „Wir halten es auch für wichtig, den Schülern so viel Zeit zu geben“, kündigte er an.

Auch Schulleiterin Bettina Beimdiek freute sich über die neue Entwicklung. „Wir haben bereits Qualifikationen für die Sekundarstufe II in der Lehrerschaft“, sah sie gute Voraussetzungen für ein Gelingen. „Wir haben dann noch gute zwei Jahre Zeit, die Oberstufe pädagogisch und personell für die ältesten Schüler im jetzigen Jahrgang acht auf die Beine zu stellen“, sah auch Gerhard Bröcker optimistisch in die Zukunft.

Die Veränderungen könnten sogar entlastend für den Förderverein sein, hoffte deren Vorsitzende Martina Lackmann. „Dann können wir uns auf Sachen konzentrieren, die wir immer schon machen wollten und die Schule weiter voranbringen.“ 

Aktuelle Pressemitteilung des Schulträgers

Unsere Schulband am Tag der offenen Tür

Anmeldung für das Schuljahr 2017/2018

 

Anmeldungen für das Schuljahr 2017/2018 können in dieser Zeit erfolgen:

Dienstag,         07.02.2017       8.00 – 13.30 Uhr

Mittwoch,       08.02.2017      8.00 – 15.00 Uhr

Donnerstag,   09.02.2017      8.00 – 15.00 Uhr

Freitag,             10.02.2017      8.00 – 13.30 Uhr

Samstag,          11.02.2017     10.00 – 12.00 Uhr

 

Bitte bringen Sie zur Anmeldung folgende Unterlagen mit:

1.       Zeugnisse der Klasse 3 (I. u. II. Halbjahr)

2.       Zeugnis der Klasse 4

3.       Geburtsurkunde

4.       Lichtbild

Ansprechpartner:  Sekretariat Tel.: 025 26 / 93 74 07

 

 

Aktuelle Lehrersprechzeiten

Die akutellen Lehrersprechzeiten finden Sie auf der Seite "Unsere Schule", unten im Download-Bereich.

 

„Da muss man halt genau schauen…“

„Da muss man halt genau schauen…“

Dieser Satz, von einer abwägenden Handbewegung begleitet, fiel immer wieder, als die Jugendschutzbeauftragte des Kreises Gütersloh am 21. September 2016 Eltern und interessierten Zuhörern im Foyer der Montessori Sekundarschule über das Thema „PC- und Konsolenspiele“ referierte. Nein, einfache Tipps und Problemlösungen hatte Ranka Bijelic auch in diesem Jahr nicht im Gepäck.  Zum zweiten Mal hatte die Schule die bestens informierte und außerordentlich kurzweilig berichtende Referentin für einen medienpädagogischen Vortrag gewonnen, der durch die Stiftung „Eltern und Medien“ des Grimme-Instituts gefördert wurde.

Wie auch im vergangenen Jahr räumte Frau Bijelic zunächst mit einigen Vorurteilen auf. Aus ihrem großen Materialkoffer zog sie nach und nach viele Gesellschaftsspiele hervor, die allen Anwesenden aus ihrer eigenen Kindheit und Jugend gut bekannt waren. Was diese Spiele der Elterngeneration damals so spannend und fesselnd machte, findet sich auch in den PC- und Konsolenspielen heutiger Zeit und bindet die Aufmerksamkeit der Kinder und Jugendliche über viele Stunden. Dagegen sei im Prinzip nichts einzuwenden.

Aber – da muss man halt genau schauen: Wo werden Kinder geschickt manipuliert, so dass sie nicht mehr frei entscheiden können? Wo werden sie verführt, immer mehr Geld für das Zubehör eigentlich kostenloser Spiele auszugeben? Wo wird durch den hohen Reizpegel, auf dem diese Spiele arbeiten, erlerntes Wissen im Gehirn einfach überlagert und ausgelöscht? Wo hat ein Kind Zugang zu Spielen, die erst für ältere Jugendliche zugelassen sind? Man bedenke: Die auf den Spielen angegebenen Altersbeschränkungen sind ausschließlich Einschätzungen der Hersteller…!

Ranka Bijelic machte es den Zuhörern nicht leicht und vermied jedes pauschale Urteil. Schließlich sei es nicht nachweisbar, dass PC-Spiele grundsätzlich schädlich seien und Kinder und Jugendliche durch die Nutzung gewaltbereiter würden. Aber sie wies konsequent immer wieder auf die jeweils eigene Verantwortung als Eltern hin, genau hinzuschauen, was und wie lange das Kind/ der Jugendliche spielt und wie dies auf dessen Entwicklung wirkt. Wie bei jeder Mediennutzung gilt es, mit seinem Kind im Kontakt zu bleiben, sich zu informieren, zu interessieren und sich in der Familie miteinander auszutauschen.

O Buer, wat kost dien Hei?

Seit über 100 Jahren wird in Sendenhorst die Münsterländische Tradition des Lambertussingens gepflegt, das am 17. September mit Liedern und Singspielen die dunkle Jahreszeit eröffnet. Zum dritten Mal in Folge wurde die musikalische Gestaltung des Liedes „O Buer, wat kost‘ dien Hei?“ von Montessorischülern übernommen. Zunächst traf man sich in großer Runde mit allen Sendenhorster Kindern der Unterstufe und ließ sich von Max Linnemann-Bonse und Josef Strohbücker – beide in passender Kleidung – von der Geschichte des Lambertussingens und dem Leben eines Kiepenkerls berichten. Auch ein kleiner Lehrgang in „Platt“ durfte nicht fehlen. Dann übte eine besonders interessierte Gruppe mit Unterstützung der erfahrenen Darstellerin der vergangenen zwei Jahre – Janina Prüller – täglich die vielen Strophen des Spielliedes vom Bauern, der in die Stadt kommt, um sein Heu zu verkaufen und zugleich auch eine Frau zu finden. Paul Börger steckte die jungen Sänger immer wieder mit Mut, Witz und Begeisterung an und übernahm die Solo-Rolle beim Lambertusfest. Begleitet von seinen Mitschülern und den jugendlichen Musikern der Feuerwehrkapelle meisterte er seinen Auftritt an der mit Lichtern geschmückten Pyramide am Haus Siekmann.

Zertifizierte Medienscouts an unserer Schule

Stolz präsentierten die frisch ausgebildeten Medienscouts Tobias Achtermann, Tobias Hester, Kimberly Schießer und Sara Wiesner aus der Jahrgangsstufe 7 mit ihren Lehrerinnen Hille Schwarze de Nava und Beatrix Zerhusen ihre Zertifikate. Überreicht bekamen die vier Schüler*innen und die beiden Beratungslehrerinnen der Montessori-Sekundarschule Sendenhorst ihre Auszeichnungen im Rahmen des landesweiten Projekts der Landesanstalt für Medien NRW, das am Mittwoch, den 22. Juli seinen diesjährigen Abschluss fand.

Die Idee des Projekts ist einfach: Von Schüler zu Schüler – peer-to-peer – soll das Expertenwissen der Medienscouts über den richtigen und sicheren Umgang mit neuen Medien weitergetragen werden. Erwachsene halten sich weitestgehend heraus, werden nur in Notfällen hinzugezogen.

Ob App, ob Recht am eigenen Bild, Nicknames oder Social Sedia bishin zu Cybermobbing – die vier Medienscouts unserer Schule kennen sich aus! Sie sind Ansprechpartner und bieten in 2er-Teams wöchentliche Sprechstunden, Workshops in Klassen und Elternabende an.

Damit die Einrichtung dauerhaft Fuß fasst, bilden die schuleigenen Beratungsschüler selbst weitere Medienscouts an unserer Schule aus.

Bereits am Donnerstag vergangener Woche starteten die vier Schüler*innen engagiert und erfolgreich ihren ersten 90minütigem Workshop einer Reihe, mit der sie klassenweise von peer-to-peer für „Anonymität im Netz“ und damit verbundene Folgen sensibilisieren: „Weißt du, wer was über dich weiß?“ und „Wie kannst du im Netz Spaß haben und trotzdem sicher sein?“– keine leichte Aufgabe für Drei-/Vierzehnjährige!

Wir wünschen dem Medienscouts-Team unserer Schule viel Spaß und viel Erfolg bei ihrer Arbeit!

Weiter so! :)

Sporthelferausbildung für 8 Jugendliche

In den Osterferien des Schuljahres 2015/16 nahmen acht Siebtklässler der Montessori Sekundarschule Sendenhorst an einer Ausbildung zum Sporthelfer/ zur Sporthelferin teil. Gemeinsam mit jungen Leuten aus anderen Schulen im Kreis Warendorf wurden sie von Christina Hegenkötter und ihrem Kollegen vom Kreissportbund fünf Tage lang - ganztägig von 9.00 bis 17.00 Uhr - geschult, um in Zukunft Sport-AGs an ihrer Schule anbieten und betreuen zu können. Von Montag, dem 29. März bis Freitag, 1. April, lernten Janina, Sara, Felicitas, Jonas, Lana, Carolin, Philipp und Justus neue, attraktive Sportarten kennen, um sie an ihre Mitschüler weitervermitteln zu können.

Montags fand zunächst ein Kennen-Lern-Tag statt. Der Dienstag stand im Zeichen des Frisbee-Sports, für den es klare Spielregeln (und sogar internationale Meisterschaften!) gibt. In den folgenden Tagen wurden Sportvideos für eine Veröffentlichung im Internet gedreht, eigene Sportangebote vorbereitet und für eine Präsentation aufbereitet, witzige Sportspiele ausprobiert und erste Erfahrung mit der aufregenden, akrobatischen Sportart Parcours gesammelt. Besonders viel Spaß hatten die Siebtklässler mit dem Schnupperkurs in „Yoga für Kinder“. Eine Präsentation der selbst erarbeiteten Sportangeboten rundete die Fortbildungswoche ab.

Das Engagement der acht Jugendlichen, die eine Ferienwoche für die Ausbildung zum Sporthelfer eingesetzt hatte, wurde mit der Einladung zum Trendsporttag am 20. April in der Friedrich-Ebert-Halle in Ahlen belohnt, wo sie noch einmal Workshops für ausgefallene Trendsportarten besuchen konnten. Ein besonderes Angebot war hier ein Training mit einem Deutschen Meister im Frisbee-Spiel.

Diese Informationen wurden zusammengetragen von Janina Prüller und Carolin Reschke

Frühlingsfest 2016 - Impressionen

Willkommen zum Frühlingsmarkt der Montessorischule
Im Angebot: Hühner, Hasen, Osterkisten, Eierbecher, Armbänder, Fensterdeko...

Frühstücksbrettchen made by Klasse 5/6.1
Ein Programm für Groß und Klein

Großer Erfolg unserer Schüler bei der Kreismeisterschaft im Schulschwimmen

Am Freitag, 4.3., hat eine Jungenmannschaft aus neun Schülern der Jahrgangsstufen 5.6.7 an der Kreismeisterschaft "Jugend trainiert für Olympia" im Bundeswehrbad in Warendorf teilgenommen und in der Konkurrenz der Sekundarschulen einen 1. Platz belegt. Den stolzen Schwimmern, die sich sehr ins Zeug gelegt und mehrere anstrengende Wettkämpfe absolviert hatten, bereitete die Schulgemeinschaft einen begeisterten Empfang.

Projekt „Hof Schmetkamp“ – Delegation aus Siebtklässlern zu Gast im Rathaus und in der Sparkasse Sendenhorst

Seit Beginn des laufenden Schuljahres arbeiten die Klassen 7.1. und 7.2. der Montessori Sekundarschule Sendenhorst an der Vorbereitung ihres Projekts „Hof Schmetkamp“. Die Stadt Sendenhorst hatte der Schule im Sommer ein Stück Land in unmittelbarer Nähe zum verbliebenen Scheunengebäude des ehemaligen Hofes Schmetkamp zur Verfügung gestellt. Auch seitens der Naturfördergesellschaft wurde Beratung und praktische Unterstützung für die Jugendlichen zugesagt. Mit Feuereifer schritten die jungen Montessorischüler zur Tat. Sie vermaßen das Gelände und zeichneten verschiedene Entwürfe für die zukünftige Nutzung. Eine sorgfältige Projektplanung schloss sich an. Ermutigt wurden Schüler und betreuende Lehrer durch die großzügige Projektförderung der Sparkasse Sendenhorst. Nun können die nötigsten Gartengeräte und Saatgut angeschafft und in der alten Scheune untergestellt werden.

Ab Anfang März verbringen die beiden 7. Klassen abwechselnd donnerstags drei Zeitstunden auf ihrem eigenen Stück Land. Zunächst ist geplant, eine Wildblumenwiese anzulegen und sich in die Haltung von Bienen einzuarbeiten. Zusätzlich sollen Kartoffeln angebaut werden, um den Boden für das kommende Jahr vorzubereiten.

 

Am 12.2.2016 suchte eine Delegation aus beiden 7. Klassen das Rathaus auf, um den Bürgermeister über den Stand der Arbeit zu informieren. Die sieben Jugendlichen wurden freundlich empfangen und in das Büro des Bürgermeisters gebeten. Das Gespräch mit den Siebtklässlern führte Herr Huth, zuständig für „Öffentliche Ordnung und Umweltschutz“, der sich gut über das Projekt Schmetkamp informiert und auch den bisherigen Verlauf der Nutzung des Geländes mit Interesse verfolgt und betreut hatte.

Die SchülerInnen bedankten sich zunächst für die Nutzungsmöglichkeit des Geländes und trugen ihre Anliegen vor. Paula, Janina, Jana, Tobias, Rory, Philip und Julian, begleitet von ihrer Lehrerin Fr. Müller, sprachen über ihren Wunsch, einen Zaun mit abschließbarer Pforte um das Schmetkampgrundstück errichten zu lassen. Weitere Themen waren das Umpflügen des Bodens, der Bau einer Hütte, der Anschluss einer Wasserpumpe und das Aufstellen eines oder mehrerer Bienenstöcke unter Aufsicht eines fachkundigen Imkers. Rasch wurde man sich über das weitere Vorgehen einig und tauschte Mailadressen aus. Im Anschluss an eine Begegnung mit Herrn Bürgermeister Streffing brach die Delegation auf, um sich beim Leiter der Sparkasse Sendenhorst, Herrn Fronholt, für die Spende zur Unterstützung des Projekts „Schmetkamp“ zu bedanken. Dieser zeigt sich erfreut und stellt sich ebenfalls für ein Gruppenfoto zur Verfügung.

„Was ist Wahrheit“?

Mit dieser Frage wurden die Schüler und Schülerinnen des Wahlpflichtfaches „Darstellen und Gestalten“ konfrontiert, als sie am 07.01. die Ausstellung im Museum Liesborn besuchten.
Es galt zunächst, aus über 70 Werken zeitgenössischer und alter Meister ein Bild herauszufiltern, das Aspekte von „Wahrheit“ am ehesten veranschaulicht. Direkt im Anschluss wurde es philosophisch: ...„was ist Wahrheit für mich?“ Spannende Antworten wurden aufgeschrieben und erläutert.
Nach diesem theoretischen und durchaus anspruchsvollen Teil fiel der nachfolgende leicht. Maskenbau stand auf dem Plan – herzustellen aus Papptellern mit vielfältigem Materialangebot.

Inwieweit die Verbindung „Maske und Wahrheit“ bei den Jugendlichen noch tiefer greifende Reflexion und Nachklang ausgelöst hat, blieb an dieser Stelle offen.
Der Kurs Darstellen und Gestalten nimmt das Thema „Masken“ aber im kommenden Halbjahr weiter auf und bietet dabei noch einmal einen Brückenschlag.
Die Bilder geben einen kleinen Einblick in die wunderbare Ausstellung.

Schule im Schachfieber

Besucher der Montessorischule sehen es sofort beim Betreten der Schule: Hier wird Schach gespielt! Bei jeder Gelegenheit sind die fünf kleinen Spieltische von Kindern und Jugendlichen aller Altersstufen umlagert. Auch Gäste der Schule werden sofort mit einbezogen. Hospitierende Viertklässler, unsere neuen Nachbarn aus der Containersiedlung neben der Schule, sogar die Kinder unserer Lehrer und Lehrerinnen finden rasch Anschluss an Spieler und Zuschauer.

Seit der bekannte Sendenhorster Schachtrainer Stefan Janz im Winter 14/15 an die Montessorischule kam und begann, mit interessierten Kindern zu arbeiten, hat sich das Schachfieber zu einer nachhaltigen Begeisterung vieler Mädchen und Jungen für den Schachsport ausgewachsen. Gemeinsam mit ihrem Trainer besuchten die Kinder im Laufe des Jahres eine Reihe von Turnieren und brachten viele Preise mit nach Hause.

Wir danken Stefan Janz für sein Engagement und freuen uns über die Schachspiele, die uns gespendet wurden! Vielen Dank!

Weihnachtsfeier

Meditative Stille herrschte am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien in der Montessorischule. In der Dunkelheit des Wintermorgens lauschten die Kinder und Jugendlichen konzentriert der Geschichte von den vier Kerzen des Adventskranzes, die in einem kleinen Gespräch miteinander überlegen, ob es sich in diesen Zeiten angesichts von Kriegen, Egoismus und der Rücksichtslosigkeit noch lohnt zu brennen. Eine nach der anderen verlöscht, bis die vierte Kerze mit der Stimme der Hoffnung spricht. An ihr entzündete Montessorischüler Antonio am Ende der Geschichte die drei verlöschten Kerzen aufs Neue. Im Anschluss überraschten die Lehrerinnen und Lehrer ihre Lernenden mit einem Auftritt der Lehrerband. In den rockigen Weihnachts-Popsong "Felice Navidat" fielen alle begeistert mit ein.

Begegnung mit den neuen Nachbarn


Schon vor einigen Wochen nahmen die Kinder und Jugendlichen der Montessorischule Kontakt mit ihren neuen Nachbarn auf.
Mit einem selbst gebackenen Kuchen wurde das Eis gebrochen und man wechselte erste Worte und Zeichen miteinander. Den zweiten Schritt unternahmen die Schüler des Wahlfachs Arbeitslehre, die die jungen Männer in der Containersiedlung mit Weihnachtskeksen versorgten und gleich eingeladen wurden zu bleiben.
Inzwischen kennt man sich durch die samstägliche Kunstaktion auf dem Schulhof der Montessorischule.
Die engagierten Klassensprecher/innen aus allen Klassen fanden es sei an der Zeit, die Flüchtlinge nun auch einmal in die Schule einzuladen. Man schrieb Einladungen, organisierte ein Programm für die Begegnung und plante ein gemeinsames Mittagessen, bezahlt vom selbst verdienten Geld der Schülerschaft.
Am Mittwoch, dem 16.12. wurden die Gäste von Schülervertretern abgeholt und in die Schulmensa geleitet. Anschließend luden die Kinder und Jugendlichen zum Schachspiel, Fußballspielen, Budenbauen auf dem schuleigenen Bauhof und schließlich zu einer Darbietung der Tanz-AG in die Sporthalle ein.
Dieser Abschluss des Zusammenseins mit den neuen Nachbarn geriet zum Höhepunkt des Tages, denn nach der nahezu perfekten Aufführung der Mädchen fragten die Gäste: "Ja, tanzen denn bei Euch nur die Mädchen?"
Binnen weniger Augenblicke hatten sie alle Montessori-Jungen überzeugt, ihnen auf Tanzfläche zu folgen und gemeinsam zu tanzen. Ein Riesenspaß!
Mit Fröhlichkeit, Händeschütteln und guten Wünschen verabschiedete man sich voneinander.

Montessorischüler liefen für Bagamoyo

Im Herbst 2015 fand an der Sendenhorster Montessorischule der zweite Sposorenlauf statt. Wieder legten sich die Montessorischüler  für ein Projekt in Afrika ins Zeug. Unter der Schirmherrschaft von Helga Rohden, als frühere Ahlener Schulleiterin bekannt für ihr Afrika-Engagement, liefen die Kinder am 18. September 2015 für die Porridge-Aktion in Bagamoyo, durch die die Schüler der Partnerschule eine warme Mahlzeit am Tag erhalten können.

Nach der Rückkehr der Schirmherrin Helga Rohden von ihrer Reise nach Bagamoyo fand im November eine feierliche Übergabe der erlaufenen Spendengelder im Foyer der Montessorischule statt. Im Anschluss an einen aktuellen Bericht über ihre Begegnung mit den afrikanischen Schulkindern dankte Frau Rohden den Kindern sehr bewegt für den Betrag von 2400 Euro, der die Fortsetzung des Porridge-Projekts nun für einige Monate sicherstellt. Besonders geehrt wurden Kinder und Jugendliche mit und ohne Handikaps, die beachtliche Leistungen zeigten und sich zum Teil gegenüber dem Vorjahr noch deutlich steigern konnten:

39 Runden und mehr liefen bei den Jungen: Alessandro Manderla, Malte Franke, Thorge Merten, Elias Wälz und Marc Czupalla, angeführt von Tristan Berkhoff und Vincent Löckmann mit einer Laufleistung von 41 Runden.

Die Spitzengruppe der Mädchen schaffte mehr als 25 Runden (10 km): Leah Ryba, Thalea Hopp, Jana Mader, Kim Thiermann und Felicitas Spieker, angeführt von Carolin Reschke mit herausragenden 31 Runden.

Geehrt und gefeiert aufgrund beeindruckender Leistungen wurden von der Schulgemeinschaft:

Julian Berkhoff, Emily Schießer, Carla Mathis und Steven Arendt.

Wie geht Drechseln - Besuch beim Kunsthandwerker

Gerd Müschenborn, Sendenhorster Kunsthandwerker mit dem Schwerpunkt Drechseln vermittelt den Kindern aus dem 5. Jahrgang Spezialwissen über das Holz verschiedener Bäume. In seiner kleinen Werkstatt stellt er Schalen und andere Objekte aus Holzresten von Bäumen her.
Interessiert verfolgen die Kinder den Drechselvorgang, bei dem ein Kreisel aus Kirschholz entsteht.

Die Fünftklässler der Montessorischule besuchten am 21.10.2015 den Kunsthandwerker Gerd Müschenborn in seiner Hobbywerkstatt in der Tuchmacherstraße. In den zurückliegenden Wochen hatten die Kinder grundlegende Techniken der Holzverarbeitung kennen gelernt und sich selbst im Sägen, Raspeln, Feilen und Schleifen erprobt. So brachten die 20 Schüler und Schülerinnen, die sich am Mittwochmittag auf den Weg machten, um etwas über das Drechseln zu erfahren, viele Fragen und großes Interesse mit. Gerd Müschenborn hatte die Kinder eingeladen, um den Kindern Wissen über unterschiedliche Hölzer und deren Eigenschaften zu vermitteln und sie bei einem Drechselvorgang zuschauen zu lassen. Der in Sendenhorst noch wenig bekannte Kunsthandwerker verarbeitet Holz zu Schalen, Schüsseln, Dosen und kleinen Kunstobjekten. Zuweilen gibt er damit den Eigentümern eines jahrzehntealten Baumes, der - schweren Herzens gefällt - werden musste, ein Stück Erinnerung zurück. Bei anschaulichen Beispielen, Fragen und Erzählungen der Kinder verging die Zeit wie im Flug. Höhepunkt des Besuchs war die Entstehung eines formschönen Kreisels aus Kirschholz an der Drechselbank – ein Stück Erinnerung für die Montessorischüler an einen spannenden Unterrichtstag!

Frisbee - Schnuppertraining

 

Kurz vor den Herbstferien - am 01.10. - fand ein besonderes Vergnügen an unserer Schule statt:

Franz Schröer und Werner Szybalski vom Frisbee-Verband Münster waren angereist, um die interessante Trendsportart “Ultimate Frisbee” den Kindern professionell nahe zu bringen.

Dieses Spiel basiert auf absolutem Fairplay-Gedanken und ist leicht zu lernen.

Diesen Spaß sah man unseren Schülern an, die allesamt “schnuppern” durften.

Möglicherweise besteht die Gelegenheit, Frisbee in Form einer AG weiter zu führen und das Begeisterungsfeuer zu erhalten.

 

Mit köstlichen und frischen Speisen die Lernfreude steigern

Modern, leistungsstark, Strom sparend und auf die Zukunft ausgerichtet gilt die Küche als Multitalent der Sekundarschule Sendenhorst, die der Schulträger, die Schulleitung und der Förderverein jetzt der Volksbank Sendenhorst vorstellten, v.l.: vom Schulträger mit Michael Kintrup (Vorsitzender), Gerhard Bröcker (Vorstand) und Ralf Schiwy (Geschäftsführer), Schulleiterin Bettina Beimdiek, Köchin Alexandra Spieker, Martina Lackmann (1. Vorsitzende des Fördervereins) und Volksbank-Filialleiter Bernd Petry.Foto: Bernd Pohlkamp

 

Montessori Sekundarschule Sendenhorst mit moderner leistungsstarker Küche

Stolz präsentieren die Verantwortlichen der Montessori Sekundarschule Sendenhorst ihre neue Küche mit einem VarioCooking Center: Dieses multifunktionale Kochgerät  führt die Funktionen konventioneller Gargeräte in einem hoch effizienten Gerät zusammen. „Kochen, braten, frittieren, Niedertemperatur garen oder konfieren sind mit nur einem Gerät möglich“, freut sich Schulleiterin Bettina Beimdiek über das erfolgreiche Engagement von Schulträger und Förderverein.

Weil wenig Raum zur Verfügung stand, suchte der Schulträger nach einer multifunktionalen Lösung. Die Vorteile der gefundenen Technologie sind offensichtlich: weniger Platzbedarf und nachweislich geringere Kosten bei Strom, Wasser und sogar Rohwareneinsatz einerseits und höhere Leistungsfähigkeit sowie Flexibilität andererseits.

75.000,00 Euro investierte die Montessori-Sekundarschule in die Küche, die zusätzlich durch eine Selbstreinigende Spülvorrichtung, einer Salattheke und einem Kühlhaus ausgestattet und für die Zukunft ausgerichtet ist. Bis zu 300 Schüler können gleichzeitig mit Essen  versorgt werden. Derzeit nehmen 105 Schülerinnen und Schüler am Mittagessen teil.

Die Volksbank stellt 5.000 Euro für die Küche der Montessori-Sekundarschule Sendenhorst bereit. Die Spende, die Filialleiter Bernd Petry der Schulleitung, dem Schulträger und dem Förderverein überbrachte, ist ein wesentlicher Beitrag zur Finanzierung. Doch auch die Eltern sind in diesem Projekt eingebunden. Auf einer Elternversammlung wurde beschlossen, dass für jedes Kind monatlich fünf Euro gezahlt werden.

Nachdem die Schüler die wesentlichen Vorzüge der Küche bereits genossen haben, zeigen sie sich – wie auch die Lehrer, die an den Mittagessen teilnehmen - begeistert vom neuen frischen Speiseangebot der Schule. Köchin Alexandra Spieker startet an jedem Schultag mit Unterrichtsbeginn mit ihrer täglichen Vorbereitung. Unterstützung erfährt sie durch Marion Kleinhans.

Im Kühlhaus sind die Produkte bereits für das nächste Mittagessen optimal gelagert und einsatzbereit. Aus zwei Menüs können die Schüler schultäglich ihre stets schmackhafte und gesunde Mittagsmahlzeit wählen. Für die Essenszeiten im Speiseraum der Schule gibt es zwei Zeitangebote. Für Schulleiterin Bettina Beimdiek ist die Salattheke mit stets frischen Salaten und verschiedenen Soßen das Highlight.

Traditionelles Lambertussingen

Janina Prüller, Schülerin der Klasse 7.2, sang am Donnerstagabend beim traditionellen Sendenhorster Lambertussingen am Haus Siekmann die Solorolle des Bauern.

Hier wird sie von Herrn Linnemann-Bonse begrüßt, der die Lieder und Tänze anleitete und die zahlreichen Besucher willkommen hieß.
Seine Begrüßungsrede - auf Hochdeutsch und auf Platt - informierte über die lange Geschichte des Lambertussingens im Münsterland.

Schon zum zweiten Mal sang Janina ganz allein und ohne Begleitung der Jugendabteilung der Feuerwehr-Kapelle das Spiellied "Gudden Dag, Buer in de Stadt!" im Wechsel mit dem Chor der Erwachsenen. Gemeinsam mit einer ganzen Reihe von Kindergartenkindern ging es in Kreistänzen um die mit bunten Lampions geschmückte Lambertuspyramide.

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Teigelkamp 5
48324 Sendenhorst
Tel. 025 26 - 937 407
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Mo - Fr  08:00 Uhr - 12:00 Uhr

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